Immobilien sind in modernen westlichen Gesellschaften eine wichtige Sache. Der Begriff an sich stammt aus der lateinischen Sprache, „im-mobilis“ steht Immobiliendort für eine Sache, die nicht mobil ist. In der heutigen Wirtschafts- und Rechtssprache wird die Immobilie als ein unbewegliches Sachgut gesehen. Sie kann ein Bauwerk oder ein Grundstück sein. Wohnungen oder Gebäude sind zum Beispiel als Privatimmobilie nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland beliebt, vielleicht besitzen Sie eine. Das Einfamilienhaus ist ein ganz typische Paradebeispiel für eine Immobilie. Eine Immobilie wird in Deutschland auch als Liegenschaft bezeichnet, wenn es sich dabei um ein Grundstück handelt. In der Schweiz bezeichnet Liegenschaft auch ein Gebäude, welches auf dem Grundstück gebaut ist. Das entspricht eher der deutschen Bezeichnung als „Anwesen“. Auf die Immobilienwirtschaft haben sich vielfältige Berufszweige spezialisiert, unter anderem Geodäten, das Gebäudemanagement, Immobilienmakler, Ziviltechniker, Versicherungen aller Art, Immobilienfonds und verschiedene Banken. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist in Deutschland eine staatliche Einrichtung, die sich mit Immobilien beschäftigt.

Bundesweite Immobilien als Kapitalanlage

Auf unserer Immobilienseite finden Sie eine Übersicht von bundesweiten Kapitalanlageimmobilien, anbei der Link: Immobilien-Homepage

Immobilie: Unterteilung in verschiedene Arten

Immobilien sind sehr vielfältig. Die „Immobilie“ gibt es nicht. Allgemein wird nach den folgenden Spezifikationen unterschieden. Einige Begriffe kennen Sie sicher aus den Medien oder dem Alltag.

  • Bei der Gewerbeimmobilie wird ein Gebäudeteil oder das gesamte Gebäude überwiegend gewerblich genutzt.
  • Als Sozialimmobilie werden Immobilien bezeichnet, die der Vermeidung, Behandlung, Erkennung und Rehabilitation von akuten Krankheiten dienen. Es gibt für Kliniken und Krankenhäuser auch noch die besondere Bezeichnung als Gesundheitsimmobilien. Sozialimmobilien sind ebenfalls Gebäude, welche der Unterbringung, dem Wohnen, der Pflege und der Betreuung von Menschen dienen. Hierunter zählen zum Beispiel Heime für Kinder oder Obdachlose. Pflegeheime und Altenwohnheime werden speziell als Seniorenimmobilien bezeichnet und gehören ebenfalls zu den Sozialimmobilien.
  • Sonder- oder Spezialimmobilien sind für eine spezielle und ganz besondere Nutzung geplant und vorgesehen. Solche Immobilien wären zum Beispiel ein Kraftwerksgebäude oder ein Bahnhof.
  • Die Wohnimmobilie dient zum großen Teil oder vollständig zu Wohnzwecken.
  • Die Anlage- oder Renditeimmobilie ist eine Immobilie, die nicht zur Selbstnutzung vorgesehen ist und zur Kapitalverzinsung benutzt wird. Das geschieht besonders bei Wohn- oder Gewerbeimmobilien.
  • Eine betriebliche Immobilie ist ist die Immobilie von Unternehmen, welche diese zu ihrer eigenen Nutzung errichtet und betreibt.
  • Eine Serviceimmobilie ist ein Grundstück mit dem darauf stehenden Gebäude und entsprechendem Zubehör. Sie ist in ihrer Gesamtheit zur Dienstleistungserbringung notwendig. Der Erbringer der jeweiligen Dienstleistung betreibt dabei auch in der Regel die Immobilie.
  • Die Betreiberimmobilie ist eine besondere Immobilie, die das Grundstück, das Gebäude und das entsprechende Zubehör beinhaltet. Der jeweilige Betreiber braucht alles in seiner Gesamtheit zur Nutzung. Eine andere Nutzung der Immobilie ist nur schwer oder gar nicht möglich. Hier kann als Beispiel ein Hotel genannt werden.

Spezielle Regelungen für Immobilien in Deutschland

In Deutschland sind Immobilien speziellen geschäftlichen Regeln und Gesetzen unterworfen. Das liegt in ihrer „Unbeweglichkeit“ begründet. Erfolgt ein Verkauf mit Eigentumsübertragung, finden grundsätzlich drei Schritte statt.

1. Es wird ein Kaufvertrag errichtet, der notariell beurkundet werden muss.

2. Die Einigung über den Eigentumsübergang wird ebenfalls notariell beurkundet.

3. Der neue Eigentümer wird danach ins Grundbuch eingetragen.

Beim Kauf des Grundstücks fallen zahlreiche Gebühren an, unter anderem Grundbuchsgebühren oder auch die Grunderwerbssteuer. Diese ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Thüringen beträgt sie seit 2011 fünf Prozent vom Kaufpreis.

Immobilien sind Wertsachen

Immobilien sind schon seit Jahrhunderten Wertsachen. In Deutschland gibt es Vorschriften dazu, wie der Wert einer Immobilie ermittelt werden muss. Die Immobilienwertermittlungsverordnung schreibt fest, wie dieser Vorgang absolviert wird. Sie basiert auf §194 des deutschen Baugesetzbuches. Für den amtlich zugelassenen Sachverständigen sind drei Verfahren bindend. Er kann zur Wertermittlung das Sachwertverfahren, das Ertragswertverfahren oder das Vergleichsverfahren nutzen. Bei internationalen Geschäften finden Verfahren Anwendung, die nicht normiert sind. Die Wertermittlung einer Immobilie hängt allgemein von zahlreichen Faktoren ab. Immobiliengeschäfte mit Gewinn sind sehr komplexe Wirtschaftsvorgänge.

Lesen Sie dazu mehr auf meinem Blog:

Standortanalysen

Hier können Sie über die Standorte Berlin und München einiges nachlesen, warum sich eine Investition genau dort für Sie lohnen würde: