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Welche Kriterien stehen bei der Incoming-Krankenversicherung an erster Stelle?

Obgleich mehrerer Terrorwarnungen in Europa strömen auch 2017 ausländische Touristen nach „Good Old Germany“. Neben dem Lutherjahr lockt die Weltkunstausstellung documenta in Kassel sowie die Incoming-Krankenversicherungfertiggestellte Elbphilharmonie Besucher aus dem nicht-europäischen Ausland. Besuchen Privatpersonen und Geschäftsreisende den Schengenraum, benötigen sie eine EU-konforme Reisekrankenversicherung, um ein Visum zu erhalten. Zu dem Zweck eignet sich eine Incoming-Krankenversicherung.

Wer benötigt eine Incoming-Krankenversicherung?

Die Incoming-Krankenversicherung – auch Besucherversicherung genannt – benötigen Personen, die nach Deutschland einreisen. Nehmen Sie beispielsweise ein Au-pair aus Amerika auf, braucht es eine gültige Krankenversicherung. Andernfalls kommen auf den Gast im Krankheitsfall hohe Arztkosten zu. Zusätzlich bietet sich die Versicherung für Geschäftsreisende, Gastwissenschaftler und Austauschschüler an. Studenten aus Asien, Australien, Nord- und Südamerika profitieren ebenfalls von dem Versicherungsschutz.

Schließen Sie für Ihren ausländischen Gast eine Incoming-Krankenversicherung ab, ersparen Sie diesem den Zeitaufwand. Sein Versicherungsschutz gilt ab Antritt der Reise nach Europa. Bevor Sie eine Incoming-Versicherung wählen, definieren Sie die individuellen Bedürfnisse des Gastes. Benötigt er ausschließlich eine Krankenversicherung oder lohnen sich auch Unfall- und Haftpflichtversicherung? Ebenso informieren Sie sich, in welchen Zeiträumen die betreffende Versicherung abrechnet. Beispielsweise bieten Versicherer eine taggenaue Abrechnung an, statt monatliche Prämien zu verlangen. Dieses Modell eignet sich, wenn Ihr Besucher nur wenige Tage in Deutschland verweilt.

Worauf gilt es, bei der Incoming-Krankenversicherung zu achten?

Ein weiterer relevanter Fakt besteht im Geltungsbereich des Versicherungsschutzes. Gilt die gewählte Incoming-Krankenversicherung einzig für Deutschland oder den gesamten Schengenraum? Erwarten Sie einen Gaststudenten, klären Sie mit diesem im Vorfeld der Reise wichtige Fragen zur Krankenversicherung ab. Diese benötigt er zwingend, um in der Bundesrepublik sein Studium aufzunehmen. Des Weiteren spielt es eine Rolle, wie lange der Versicherungsschutz währt. Dazu kontrollieren Sie die Höchstdauer der Krankenversicherung. Bei Bedarf fragen Sie nach den Verlängerungsmöglichkeiten.

Zuletzt vergleichen Sie bei den Incoming-Versicherungen, wann deren Buchung erfolgt. Die Mehrzahl der Versicherer setzt den Vertragsabschluss vor der Einreise nach Deutschland voraus. Jedoch existieren Anbieter, bei denen Sie die Incoming-Krankenversicherung buchen, wenn sich der Besucher bereits auf deutschem Staatsgebiet befindet. Bleibt der ausländische Gast bis zu drei Monate im Schengenraum, eignet sich der Incoming-Reiseschutz für 93 Tage der Allianz Global Assistance. Dieser schützt Besucher vor hohen Arzt- und Klinikkosten. Zudem sichert er Gepäck und Aufenthalt während der gesamten Reisezeit ab.

Abschließende Tipps zur Krankenversicherung für ausländische Gäste

Laden Sie einen ausländischen Gast ein, übernimmt dieser selbstständig die Versicherungsbuchung oder überlässt Ihnen diese Aufgabe. Aus dem Grund lohnt es sich, zu wissen, welche Leistungen eine hochwertige Incoming-Krankenversicherung bietet. Diese sollten mindestens denen der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland entsprechen. Damit der Gast ein Visum für die Bundesrepublik erhält, kontrollieren Mitarbeiter aus der Botschaft oder des Konsulats die Versicherungsleistungen.

Akzeptieren sie den Versicherungsschutz, erhalten die Besucher den entsprechenden Nachweis, dass die Incoming-Krankenversicherung den Anforderungen des Schengen-Visums entspricht. Verlängern die Gäste ihr Visum, steht zwingend eine Verlängerung der Krankenversicherung im Fokus.

Marco Mahling
Über Marco Mahling
Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien. Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

Ein Kommentar zu “Incoming-Krankenversicherung – was gibt es zu beachten?”

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