Studie über echte Riester-Verträge in der Rentenphase

Eine staatlich geförderte Form der Altersvorsorge ist die Riester-Rente, wie Ihnen im Video darüber gezeigt wurde. Diese Form der Altersvorsorge wurde geschaffen, weil sich das Rentenniveau der gesetzlichen Rente immer Riesterweiter absinkt und die Arbeitnehmer einen Anreiz benötigen, private Vorsorge zu betreiben. Folglich ist die Riester-Rente als lebenslange Leibrente ausgestaltet worden. Das Institut für Vorsorge- und Finanzplanung hat nun in diesem Zusammenhang echte Riester-Verträge untersucht von Menschen, die sich bereits in der Rentenphase befinden und somit eine Rente aus der Riester-Rente beziehen, auf zwei Kritikpunkte und deren Wahrheitsgehalt hin.

Dabei ist der eine Kritikpunkt, dass sich diese Sparform nur dann lohnt, wenn man ein sehr hohes Alter erreicht, in anderen Worten die Nettorente übersteigt erst sehr spät die Nettoaufwände/-einzahlungen der Riester-Sparer. Der andere kritisierte Punkt ist, dass die Rendite von den Riester-Sparern viel zu gering sei. Am häufigsten werden dabei die viel zu hohen Kosten genannt, was bei manchen Tarifen auch stimmt (Link zu 2 Blog-Beiträgen: Kosten Heidelberger Leben & Kosten Aachen Münchener), aber eben nicht immer zutrifft, wenn man sehr sorgfälltig die Tarife vor Abschluss analysiert und auswählt.

Bei dieser Untersuchung lagen dem Institut für Vorsorge- und Finanzplanung insgesamt 4.707 anonymisierte echte Verträge von Riester-Sparern vor. Dabei hat die Untersuchung gezeigt, dass die Kritik an der Riester-Rente zu den beiden o.g. Kritikpunkten ungerechtfertigt ist.

Im Durchschnitt wurde bei den Riester-Sparern eine Beitragsrendite von 3,3 Prozent festgestellt. Ferner übersteigen die Nettorentenzahlungen in der Untersuchung vom IVFP die Nettobeiträge des Riester-Sparers bereits nach 15 Jahren im Durchschnitt, was in dieser Untersuchung einem durchschnittlichen Alter von 79 Jahren entspräche.

Wichtiger Hinweis: Die vorliegende Analyse unterscheidet sich von den bisherigen Untersuchungen darin, dass tatsächlich existierende Verträge ausgewertet wurden, anstatt lediglich mit Hochrechnungen zu arbeiten!

Ergänzend muss man erwähnen, dass es sich bei den analysierten Tarifen wohl um klassische Tarife gehandelt hat, keine fondsgebundenen Tarife. Jungen Riester-Sparern empfehle ich in fondsgebundene Tarife zu investieren. Wie eine fondsgebundene Riester-Rente funktioniert erfahren Sie hier (hier klicken >>> Erklärvideo). Warum sollten Sie in Fonds investieren erfahren Sie hier (hier klicken >>> Erklärvideo).

Download der Gesamtauswertung zur Riester-Rente

Hier können Sie sich die Analyse als PDF downloaden:

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Worauf Sie sonst noch achten sollten bei den Riester-Tarifen erfahren Sie hier: Wichtige Hinweise zur Riester-Rente

Rückfragen / weitere Unterlagen zur Riester-Rente

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Marco Mahling
Über Marco Mahling
Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien. Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

6 Kommentare zu “Riester-Rente lohnt sich nicht? Lohnt sich doch!”

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