Abschluss einer Restschuldversicherung ist oftmals überflüssig

Restschuldversicherungen waren lange Zeit in Mode, doch nach und nach werden auch die zahlreichen Nachteile bekannt. Bildquelle: masik0553 – 613153016 / Shutterstock.com

Restschuldversicherungen bergen für Kunden auch Gefahren

Die Aufnahme von Krediten passiert tagtäglich nicht nur in Deutschland in hundertfacher Ausführung. Ein Kredit kann heutzutage aber auch im Internet auf verschiedenen Seitenganz leicht aufgenommen werden. Aufpassen muss man dabei jedoch nur darauf, nicht aus Versehen eine sogenannte Restschuldversicherung mit abzuschließen. Das ist eine Versicherung für den Fall, dass der Kunde einen Kredit noch nicht vollständig zurückgezahlt hat, dann aber unverhofft arbeitslos wird oder sogar stirbt. Die finanzielle Not, die dann aufkommt, versucht die Restschuldversicherung durch Mehrkosten beim Kredit abzufedern.

  1. Restschuldversicherungen gehören im engeren Sinne zu den Risikolebensversicherungen
  2. Das Geschäft lohnt sich meistens vor allem für die Banken, denn Kunden erkennen häufig die tatsächlichen Mehrkosten nicht

Besonders oft werden Restschuldversicherungen bei Umschuldungen gleich mitverkauft. Verbraucher müssen hier besonders wachsam sein und alle vertraglichen Punkte genauestens überprüfen.

Beratung der Kunden bei Restschuldversicherungen reicht nicht

Vor dem Abschluss einer Restschuldversicherung sollten sich Kunden ausgiebig bei der Bank beraten lassen. Bildquelle: ESB Professional – 282767552 / Shutterstock.com

Wichtig ist in diesem Punkt die Unterscheidung zwischen den beiden folgenden Fragestellungen:

  1. Will der Kunde die Absicherung in Form der Restschuldversicherung haben?
  2. Stellt die Bank die Vergabe des Kredits unter die Bedingung des Abschlusses einer Restschuldversicherung?

Sollte zweiteres der Fall sein, muss die Bank die entstehenden Mehrkosten in den Jahreszins mit einbeziehen, sodass der Kunde diese auf den ersten Blick erkennen kann. Fragt aber der Kunde so wie im ersten Fall nach der Police, ist das nicht notwendig und wird daher schnell unübersichtlich. Letztlich müssen Kunden genau überlegen, wie nötig die Versicherung tatsächlich für sie ist. Allgemein gültige Aussagen lassen sich hierzu aber nicht treffen, da sich die Konditionen und Lebensumstände im Einzelfall zu stark voneinander unterscheiden.

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Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

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