Keine Berufsunfahigkeitsrente beim Burnout-Syndrom

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Bei dem Burnout-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung mit zurzeit dramatisch steigender Verbreitung, die jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach geltender Berufsunfahigkeitsrente beim Burnout-SyndromRechtslage noch immer nicht als Krankheit klassifiziert und anerkannt wird: Ärzte müssen, um mit den Krankenkassen abrechnen zu können, jedes diagnostizierte Krankheitsbild entsprechend der ICD-10 benennen. Bei der ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) handelt es sich um ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebenes medizinisches Diagnoseklassifikationssystem der unterschiedlichen Krankheiten und Gesundheitsprobleme.
Burnout wird in dieser Systematik jedoch nicht als Krankheit definiert, sondern lediglich als so genannte Zusatz- oder Z-Diagnose anerkannt. Dem Burnout-Syndrom wird also kein eigenständiges Krankheitsbild zugewiesen. Aus diesem Grund gibt es große Probleme mit der Feststellung der Berufsunfähigkeit und mit einer Berufsunfähigkeitsrente beim Burnout-Syndrom. Es gibt aber BU-Policen wie Sie das umgehen können und trotzdem eine BU-Rente bekommen, dass können Sie weiter unten bei „Wichtiger Hinweis“ nachlesen.

In diesen Artikeln können Sie nachlesen, dass die Anzahl der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren immer stärker zugenommen hat:

Mit steigender Tendenz dringend gefordert: die Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout

Wer allerdings selbst einen Burnout erlitten hat, wird sehr wohl in den allermeisten Fällen davon überzeugt sein, dass es sich hierbei um eine ernstzunehmende Erkrankung handelt und er ein Anrecht auf eine BU Versicherung bei Burnout-Syndrom besitzen sollte. Arbeitsplätze mit ständig wachsenden Anforderungen und permanent steigendem Zeitdruck haben zu langfristigen drastischen Überforderungen der Mitarbeiter geführt. Häufig nehmen die Betroffenen die im Vorfeld auftauchenden Symptome nicht wichtig genug und versuchen über Jahre hinweg, ihren Aufgaben sowohl bei der Arbeit als auch im Privatleben weiter unverändert nachzukommen. Die Warnsignale wie beispielsweise Erschöpfungszustände führen oft nicht dazu, dass Kurskorrekturen vorgenommen werden bzw. die Erkrankten sich professionelle Hilfe holen. Der aus dieser Verdrängung resultierende psychische Druck führt schließlich zu dem Stadium völligen Ausgebrannt-Seins, in dem die Energiereserven sich nicht mehr erneuern und selbst ein automatenhaftes Funktionieren sich nicht mehr aufrechterhalten lässt. Die Arbeitsunfähigkeit tritt ein und im schlimmsten Fall folgt die Notwendigkeit, eine Berufsunfähigkeitsrente beim Burnout-Syndrom zu beantragen.

Aktuelle Studien und Statistiken sprechen für die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout

Die Bundes-Psychotherapeuten-Kammer (BPtK) veröffentlichte 2012 eine Studie über „Psychische Erkrankungen und Burnout“, die belegte, dass im Zeitraum zwischen 2004 und 2011 die durch das Burnout verursachten Krankentage von 0,76 auf 9,1 Fehltage – pro 100 Versicherte – angestiegen sind (Link zur Studie: BPtK-Studie)! Die Dunkelziffer an Burnout Erkrankungen ist allerdings noch erheblich höher, da die Ärzte viele Burnout-Symptome offiziell als Depression deklarieren, weil diese Diagnose im Rahmen der Verschlüsselung der ICD-10 als Krankheit gilt und nur so eine Abrechnung und Bezahlung über die Krankenkassen erfolgen kann. Viele Menschen realisieren, dass die Gefahr einer Berufsunfähigkeit aufgrund psychischer Belastungen heute ein ernstzunehmendes Risiko darstellt und vielleicht beabsichtigen auch Sie, sich durch den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout vor den existenziellen Folgen zu schützen.

Tatsächlich rangieren die psychischen Überforderungen und Erkrankungen mit 42 % weit vorn in der Skala aller Krankheiten, die zur Berufsunfähigkeit und damit zu dem Wunsch führen können, eine BU Versicherung bei Burnout-Syndrom abzuschließen, wie aus einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung (2013) hervorgeht. Welche Krankheiten noch alles zur Berufsunfähigkeit führen können Sie hier nachlesen: Krankheiten und Gründe für Berufsunfähigkeit. Nur in 10% aller Fälle ist die Rente wegen Erwerbsunfähigkeit ausreichend zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Die Höhe der Zahlungen beträgt bestenfalls ca. 38% des vorherigen Bruttoeinkommens, allerdings nur, wenn man maximal 3 Stunden täglich arbeitsfähig ist. Andernfalls greift die sogenannte teilweise Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung mit lediglich 18% des zuletzt erhaltenen Bruttoeinkommens.

Wer auf selbständiger Basis tätig war, erhält keine staatlichen Zahlungen und muss sich gänzlich privat durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung beim Burnout-Syndrom absichern, daher erscheint eine private Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout sinnvoll. Hier können Sie mehr über den Inhalt der Renteninformation nachlesen: Link auf meinen Blog.

Derzeit noch kein Königsweg aber zumindest ein Ausweg für eine Berufsunfähigkeitsversicherung beim Burnout-Syndrom möglich

Eine weitreichende Folge dieser fehlenden Anerkennung des Burnout-Syndroms als Krankheit liegt allerdings darin, dass viele Berufsunfähigkeitsversicherungen bei dieser Diagnose gar nicht zahlen. Die Leistungen werden nur bei einem Unfall oder aufgrund einer nach der ICD-10 anerkannten Krankheit erbracht. Es gibt nicht die Möglichkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout-Syndrom.

Einige – wenn auch nur wenige – BU-Versicherungen bieten den Kunden bei einer eindeutigen Burnout Diagnose aber bereits einen Ausweg an, indem sie die Berufsunfähigkeitsrente ermöglichen, wenn der Versicherte über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten ununterbrochen krankgeschrieben ist. Die Voraussetzung zur Zahlung ist hier die durch den Arzt ausgestellte ununterbrochene Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung über den ausreichend langen Zeitraum. Nur über diesen Weg erreichen Sie quasi eine Berufsunfähigkeitsversicherung beim Burnout-Syndrom. Daher kann es ausschlaggebend sein, vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout Syndrom die Konditionen der Versicherungsgesellschaften zu vergleichen und speziell auf diesen Passus bzgl. der Leistungen nach 6-monatiger Arbeitsunfähigkeit zu achten.

Wichtiger Hinweis: Welche Berufsunfähigkeitsversicherer auch bei einer längeren Krankschreibung die monatliche Berufsunfähigkeitsrente auszahlen, das erfahren Sie auf Anfrage bei mir anhand von einer Übersicht (Anfragen per Email: info@marco-mahling.de)

Wie finden Sie die richtige Absicherung gegen Berufsunfähigkeit?

Laden Sie sich meinen Leitfaden mit den wichtigsten Handlungshilfen für die Selektion einer geeigneten Absicherung gegen Berufsunfähigkeit herunter, das erleichtert Ihnen die Auswahl:

Rückfragen / Angebotserstellung zur BU-Absicherung

Wenn Sie dazu weitere Fragen oder ein Angebot wünschen zur Berufsunfähigkeitsrente beim Burnout-Syndrom, senden Sie mir bitte eine E-Mail zu (info@marco-mahling.de) oder nutzen mein Kontaktformular.

weitere Artikel aus unserem Blog

Anbei ein paar Links zu weiteren Artikeln über das Thema “Berufsunfähigkeitsabsicherung“:

Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

6 Kommentare zu “Keine Berufsunfahigkeitsrente beim Burnout-Syndrom

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