Checkliste Pflegezusatzversicherung

Mit der Checkliste Pflegezusatzversicherung prüfen Sie, ob Ihre Zusatzversicherung bestimmte Leistungen übernimmt. Da es viele verschiedene Pflegezusatzversicherungen gibt, und diese ein sehr unterschiedliches Checkliste PflegezusatzversicherungLeistungsspektrum haben, macht ein Vergleich vor Abschluss eines Vertrages Sinn.

Einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit

Zum Nachweis der Pflegebedürftigkeit sollte die Zusatzversicherung den Einstufungsbescheid der gesetzlichen Pflegeversicherung anerkennen und die von der gesetzlichen Pflegekasse festgelegte Pflegestufe zur Leistungsbemessung übernehmen. Die Wartezeit sollte möglichst gering sein. Idealerweise gibt es gar keine vertraglich vereinbarte Wartezeit, in der die Pflegezusatzversicherung nicht leisten muss, obwohl Sie bereits pflegebedürftig geworden sind.

Checkliste Pflegezusatzversicherung – Leistungen bei Demenz

Bei Demenzerkrankungen sollte die Pflegezusatzversicherung bereits ab einer Pflegestufe von 0 leisten. Bei der Auswahl des Versicherungsmodells sollten Se darauf achten, dass Sie ab Pflegestufe I keine Prämien mehr zahlen müssen. Prüfen Sie außerdem, ob Sie innerhalb der einzelnen Pflegestufen bei häuslicher und bei stationärer Pflege dieselben Beiträge zahlen müssen.

Checkliste Pflegezusatzversicherung – garantierte Leistungen

Letztlich können Sie nur sicher sein, ob Ihre Pflegezusatzversicherung leistet oder nicht, wenn im Vertrag garantierte Leistungen festgeschrieben sind. Überdies sollten die Leistungen in allen Pflegestufen ausreichend sein. Als Richtwert gelten hier etwa 40 % in Pflegestufe I, 70 % in Pflegestufe II und 100 % ab Pflegestufe III.

Keine weiteren Gesundheitsprüfungen

Ihr Versicherer sollte die Leistungsübernahme kontinuierlich erhöhen und an die steigenden Pflegekosten anpassen, ohne dass Sie immer wieder neue Fragebögen ausfüllen müssen. Der Versicherungsschutz sollte zudem erst mit dem Tod enden. Er sollte auch bei einem Umzug ins europäische Ausland weiterhin bestehen.

Einmalleistungen und Sofortleistungen

Pflegezusatzversicherungen, die bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit eine Einmalauszahlung oder Sofortleistung ausschütten, können vorteilhaft sein. Verträge, die nur bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit zahlen, sollten Sie meiden. Hier stellt sich die Frage, wann überhaupt ein Unfall vorliegt und wann nicht. Sicherlich wären Sie nicht begeistert, wenn Sie aufwändige Prüfungen über sich ergehen lassen müssen und Sie sich unmittelbar nach dem Unfall Gedanken machen müssen, ob Ihre Versicherung zahlt oder nicht.

Keine Leistungskürzungen bei Laienpflege

Werden Sie im Pflegefall voraussichtlich von Angehörigen gepflegt, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Tarif keine Klausel enthält, die eine Leistungskürzung bei häuslicher Laienpflege vorsieht. Sinnvoll ist in diesem Fall eine Pflegerentenversicherung, die bei häuslicher Laienpflege oftmals dasselbe leistet wie bei professioneller Pflege. Manche Pflegekostenversicherungen zahlen bei häuslicher Laienpflege überhaupt nicht, diese Tarife sollten Sie grundsätzlich meiden.

Lockangebote

Vorsicht sollten Sie bei Billig-Tarifen und sogenannten Lockangeboten walten lassen. Das Leistungsspektrum ist häufig eingeschränkt, nicht selten werden nur Pflegebedürftige in Pflegestufe III unterstützt. Sie sollten sich die Vertragsbedingungen daher besonders genau durchlesen und im Zweifel lieber die Finger von solch einem Tarif lassen.

Da das Angebot an privaten Pflegezusatzversicherungen sehr hoch ist, lohnt es sich die verschiedenen Tarife der Anbieter zu vergleichen. So stellen Sie jedenfalls sicher, dass Ihnen oder Ihrem Angehörigen der bestmögliche Versicherungsschutz zuteil wird.

Rückfragen / Angebotserstellung zur privaten Pflegezusatzversicherung

Wenn Sie dazu weitere Fragen oder ein Angebot wünschen zu einer privaten Pflegezusatzversicherung, senden Sie mir bitte eine E-Mail zu ([email protected]) oder nutzen mein Kontaktformular.

Anbei ein paarLinks zu weiteren Artikeln über das Thema „Pflegeversicherung„:

Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

3 Kommentare zu “Checkliste Pflegezusatzversicherung

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