Die Frage bei Unfallversicherungen zur Grundsumme und Progression, ein immer unverständliches Thema.

Gerade zum Thema Progression spalten sich die Meinungen. Sind die einen der Auffassung eine hohe Grundsumme und geringe Progression sollte man haben, sagen die Anderen eine geringe Grundsumme mit einer höheren Progression wäre besser.

Der Unterschied in 2 Sätzen erklärt:

Meinungen die Gemüter spalten. Faktum ist jedoch eine Unfallversicherung ist wichtig. Denn die Anzahl an Unfällen in Deutschland ist sehr hoch. Sie schützt vor einem bleibenden Invaliditätsgrad nach einem möglichen Unfall. Sollte der Invaliditätsgrad unter 25 % liegen, so ist man dennoch mit einer höheren Grundsumme geschützt, da hier auch eine höhere Leistung anfällt. Was für die Wahl der „höheren Grundsumme“ eindeutig spricht.

Ist man in einem Tarif versichert mit einer geringen Grundsumme und hoher Progression, dann sind auch die Leistungen bei einem höheren Invaliditätsgrad viel höher. Besonders dann, ist der Erhalt höher Leistungen zugunsten des Verunglückten.

Grundsumme......greift bei kleineren Unfällen.
Progression......bietet bessere Auszahlung bei größeren Unfällen.
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Grundsumme Unfallversicherung

Debeka und Haftpflichtkasse Darmstadt im Vergleich

Für ein besseres Verständnis möchte ich zwei unterschiedliche Haftpflichtkassen gegenüberstellen:

  • Die Debeka: hohe Grundsumme mit geringer Progression
  • Haftpflichtkasse Darmstadt: sehr gute Unfallversicherung.

Auch wenn die Grundsumme und Progression gleich ist, gibt es Unterschiede in den Gliedertaxen. In der monatlichen Grundgebühr unterscheiden sich die Beiträge der Haftpflichtkasse (Spalte 2 und 3) nur marginal. Dennoch gibt es in der Gliedertaxe deutliche Unterschiede in der Leistung. Bei einer höheren Grundsumme werden auch bei kleineren Unfällen höhere Leistungen fällig.

Besonders beim Verlust wichtiger Extremitäten oder Gliedmaßen ist die maximale Mehrleistung für den Geschädigten entscheidend.

Tipp: Im Vergleich ist es besonders wichtig genauer in die Gliedertaxe zu schauen. Hier können erste Unterschiede zur Wahl der richtigen Unfallversicherung führen.

Unfallversicherung und Knochenfrakturen

Ein weiteres Thema, das immer gerne diskutiert wird sind Knochenbrüche innerhalb einer Unfallversicherung.

Meines Erachtens ein überbewertetes Thema, dass aus mehreren Gründen weggelassen werden könnte, da es für den Versicherten von keinem großen Vorteil ist.

Zum einen erhöhen Knochenbrüche den Tarif unnötig, da sie statistisch öfters auftreten und somit auch Leistungen öfters abgerufen werden. Weiterhin sind die Leistungen auch sehr gering. Bei ambulanten Behandlungen reden wir von Leistungen zwischen 100 Euro bis 500 Euro.

Auch sind die Geschädigten nicht zwingend bei einem Knochenbruch auf eine Leistung aus einer Unfallversicherung angewiesen, da im Regelfall innerhalb von sechs bis acht Wochen wieder normal arbeiten können. Dauerhaft ist leider auch nicht, da immer eine Kündigungsgefahr vonseiten des Versicherers besteht, nach einem Schaden.

Jedoch ist auch hier eine individuelle Betrachtungsweise zu empfehlen. Welcher Tarif am Ende am besten Ihren eigenen Bedürfnissen entspricht lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären. Denn es liegt an Ihnen in welcher Höhe Sie die Risikochance absichern möchten und ob Sie kleine oder auch große Unfälle absichern möchten.

Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

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