Die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist für viele Arbeitnehmer ein Schock. Von einem Tag zum anderen steht die gesamte Existenz auf dem RechtsschutzversicherungSpiel. Wenn Sie von einer fristlosen Kündigung betroffen sind, sollten Sie wissen, dass der Arbeitgeber diese Art der Kündigung nur in sehr wenigen Fällen aussprechen darf und dafür Recht bekommt. Sind Sie im Besitz eines unbefristeten Arbeitsvertrages, rechtfertigen nur sehr schwere Vergehen eine fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber. Dazu gehören unter anderem Diebstahl von Firmeneigentum, sexuelle Belästigung anderer Mitarbeiter oder die Weitergabe von Betriebsgeheimnissen. Diese Vergehen müssen Ihnen zweifelsfrei nachgewiesen werden. Kommen Sie hingegen einmal zu spät, darf Ihnen nicht gekündigt werden. Eine Abmahnung müssen Sie jedoch hinnehmen, wenn der Arbeitgeber Ihre Entschuldigung nicht akzeptiert. Erscheinen Sie mehrmals unentschuldigt nicht zur Arbeit oder weigern Sie sich, Ihre Aufgaben zu erledigen, provozieren Sie ebenfalls eine fristlose Kündigung. In vielen Fällen ist die fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber jedoch nicht gerechtfertigt und Sie können sich dagegen wehren, indem Sie Klage beim Arbeitsgericht einreichen. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, ist dies für Ihre Verteidigung von Vorteil. Sie können sich einen Anwalt nehmen, der Ihre Interessen vertritt.

Rechtsschutzversicherung für Arbeitsrecht abschließen

Eine Rechtsschutzversicherung schützt Sie vor hohen Anwaltskosten, wenn Sie vor einem Problem stehen, das Sie von einem Gericht lösen lassen möchten. Der unabhängige Versicherungsmakler Friendsurance bietet die besten Tarife transparent gegliedert an. Wenn Sie im Falle einer fristlosen Kündigung Beistand durch einen erfahrenen Rechtsanwalt wünschen, sollten Sie das Arbeitsrecht als Leistung in der Police vermerken lassen. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten nur für die Fachgebiete, die Sie in der Police aufgenommen haben. Eine weitere Bedingung für die Inanspruchnahme einer Rechtsschutzversicherung ist die Aussicht auf den Klageerfolg. Im Falle einer fristlosen Kündigung können Sie die Leistungen der Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen, wenn Ihnen kein Vergehen nachgewiesen werden kann, das den Arbeitgeber zu der Kündigung berechtigt.

Rechtmäßigkeit der fristlosen Kündigung prüfen

Wird eine fristlose Kündigung ausgesprochen, dürfen Sie bereits am nächsten Tag nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Sollte Ihnen wirklich ein Vergehen nachgewiesen worden sein, darf die Kenntnisnahme des Arbeitgebers nicht länger als zwei Wochen zurückliegen. Ist der Vorfall schon älter und wusste der Arbeitgeber davon, ist die fristlose Kündigung nicht wirksam. Der Arbeitgeber muss innerhalb dieses festgelegten Zeitraums reagieren, andernfalls würde ihm das Gericht unterstellen, dass er das Verhalten des Arbeitnehmers gebilligt hat, und die fristlose Kündigung zurückweisen.
Eine fristlose Kündigung ist nur dann rechtmäßig, wenn sie schriftlich formuliert und dem Arbeitnehmer in angemessener Form zugestellt wird. In der Kündigung muss der Grund angegeben werden. Das Gericht kann den Grund ablehnen, wenn er nicht ausreichend erscheint, um diese harte Maßnahme zu rechtfertigen.
Auch die soziale Komponente muss bei der fristlosen Kündigung gewahrt werden. Das Gericht prüft die Lebensumstände des Arbeitnehmers und bezieht auch das Alter, eventuelle Krankheiten und Belastungen durch das soziale Umfeld ein. Diese Kriterien werden mit der Schwere des Vergehens abgeglichen. Letztlich handelt es sich häufig um Einzelfallentscheidungen. Eine Klage gegen die fristlose Kündigung hat demnach oftmals Aussicht auf Erfolg. Ist die Wiedereinstellung aufgrund der Zerrüttung des persönlichen Verhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht möglich, kann die Kündigung in eine fristgerechte Auflösung des Arbeitsverhältnisses umgewandelt werden. In vielen Fällen erhält der Arbeitnehmer eine Abfindung.

Marco Mahling
Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien. Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

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