Geldanlagen im weltweiten Vergleich – so gehen die Menschen mit ihrem Vermögen um

Wer sich fragt, wie er sein Geld am sinnvollsten anlegen kann, der sollte auch einmal den Blick über den Tellerrand wagen. Denn im Ausland werden manche AnlagenGeldanlagen mit ganz anderen Augen gesehen – so dass die Menschen ihr Vermögen dort auf ganz andere Art und Weise anlegen. Wer bereit ist, auch mal Wege zu beschreiten, die in Deutschland nicht jeder geht, der kann auf diese Art vergleichsweise schnell ein sicheres Vermögen aufbauen.

Eigentum – in den meisten Ländern Europas mehr als nur der Traum von Familien

Sieht man beispielsweise zu unseren Nachbarn in die Niederlande oder nach Spanien oder Italien stellt man schnell fest, dass in diesen Ländern der Anteil der Mieter von Häusern und Wohnungen viel geringer ist, als in Deutschland. Das liegt daran, dass es hier einfach vollkommen normal ist, dass man als Single eine Wohnung und als Familie später ein Haus kauft. Das stellt auch dann kein Problem dar wenn man umzieht, da die Nachfrage nach entsprechenden Immobilien größer ist als in Deutschland. Die eigenen vier Wände sind dabei allerdings eine perfekte Möglichkeit, nach und nach Vermögen zu schaffen. Wenn ein junger Mann und eine junge Frau wenn sie zu Hause ausziehen eine kleine Wohnung kaufen, nehmen sie hierfür natürlich einen Kredit auf. Dieser wird nach und nach abbezahlt und in gleichem Maße steigt das Vermögen der beiden Personen.

Während der Single in Deutschland Monat für Monat Miete zahlt und dadurch kein Vermögen entsteht, wird hier schon frühzeitig für die Schaffung von Vermögenswerten gesorgt. Nun lernen die beiden sich kennen und beschließen nach einer Weile zu heiraten und zusammen zu ziehen. Inzwischen haben beide bereits einen Teil ihres Kredits abbezahlt. Wenn sie ihre Wohnungen nun verkaufen, haben sie einen Überschuss aus dem Verkauf, den sie als Eigenkapital für den Kauf eines Hauses einsetzen können. Im Prinzip wächst so das eigene Vermögen vom ersten Tag in einer eigenen Wohnung auch – auch wenn die erste eigene Wohnung entsprechend klein daherkommt, wenn man keine großen Ersparnisse oder großzügige Eltern oder andere Verwandte hat.

Auch die Wahl der Anlagen ist in vielen Ländern offensiver als in Deutschland

Nimmt man als Beispiel die Börse. Nicht umsonst ist die Wall Street der Inbegriff für den klassischen Aktienhandel. In den USA ist eine Investition in Aktien vollkommen normal. Nicht nur, dass nahezu jeder ein eigenes kleines Aktienpaket hat, viele Unternehmen vergeben an ihre Mitarbeiter auch Aktien als Gratifikationen, als Sonderzahlungen oder zu besonderen Anlässen. Der Umgang mit Aktien ist für den Sparer in den USA vollkommen normal. In Deutschland hingegen sind die Sparer, die es wirklich mit Aktien oder einer ähnlichen Anlage probieren noch immer in der Minderheit. Dabei sind Aktiengeschäfte nicht immer nur spekulativ und risikoreich. Es gibt durchaus Aktien, die langsam aber kontinuierlich wachsen. Dabei erzielt man zwar keine Reichtümer innerhalb kürzester Zeit, kann aber immer noch bessere Renditen erzielen, als bei vielen Geldanlagen wie sie von Banken angeboten werden.

Kryptowährung – weltweit im Kommen

Noch vor einigen Jahren waren Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoins vergleichsweise wenig wert. Inzwischen ist der Wert dieser Währungen, zumindest der großen und wirklich weltweit gehandelten, längst durch die Decke geschossen. Das Problem dabei: Der Kurs einer Kryptowährung ist nicht an feste Gesetze gebunden – Schwankungen hier sind eher willkürlicher Natur. Man kann sie nicht an einem bestimmten Ereignis, einem Firmenbericht, einem Großauftrag oder einem Skandal festmachen. Das führt dazu, dass der Handel und die Anlage in Kryptowährungen in Deutschland noch immer als hochspekulativ und damit als durchaus gefährlich betrachtet wird. Vergleicht man dazu beispielsweise unsere Nachbarn in Österreich, stellt man schnell fest, dass die Möglichkeiten des Handels mit Kryptowährung, und auch die Aufklärung worauf es bei einem solchen Handel ankommt, dort schon viel weiter sind als hier in Deutschland. Einen interessanten Bericht über die entsprechenden Unterschiede findet man beispielsweise hier.

Wer sich die Zeit nimmt, sich einmal mit den Gewohnheiten in Sachen Geldanlage und Vermögensschaffung in anderen Ländern zu befassen, der findet vielleicht auch für sich eine Art, wie er sein Geld gewinnbringend anlegen kann und damit einmal eben auch Wege beschreiten kann, die in Deutschland noch nicht so ausgetreten sind.

Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

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