Die Neuerungen des ersten Pflegestärkungsgesetzes zum 1.1.2015

Lesezeit: 5 Minuten

Teil 1 zum Pflegestärkungsgesetz

Im Rahmen dieser Wahlperiode soll es zu einer Reform der Pflege und der Verbesserung der Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung kommen. Das Bundesgesundheitsministerium will durch zwei Pflegestärkungsgesetze Pflegestärkungsgesetzdie pflegerische Versorgung für Sie und Ihre Angehörigen optimieren. Am 1.1.2015 soll nun das erste Pflegeverstärkungsgesetz in Kraft treten. Kombiniert werden können diese Leistungen mit weiteren Versicherung, da unter anderem eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist.

Das erste Pflegestärkungsgesetz

Die pflegerische Versorgung soll deutlich verbessert werden, was zusätzlich auch durch eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll möglich ist. Das Bundesgesundheitsministerium wird in dieser Wahlperiode zwei Pflegestärkungsgesetze auf den Weg bringen. Mit dem 1.1.2015 tritt das erste Pflegestärkungsgesetz in Kraft, das mit einer Pflegetagegeldversicherung sinnvoll kombiniert werden kann. Damit sollen Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung spürbar ausgeweitet werden, die Pflegebedürftige und deren Angehörige erhalten. Ferner ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll. Auch stationäre Pflegeeinrichtungen sollen Verbesserungen spüren, da die Zahl der Betreuungskräfte erhöht werden soll. Auf der Grundlage vom ersten Pflegeverstärkungsgesetz soll außerdem die Einrichtung eines Pflegevorsorgefonds erfolgen.

Das zweite Pflegestärkungsgesetz

Noch im Laufe dieser Legislaturperiode soll das zweite Pflegestärkungsgesetz ebenfalls in Kraft treten. Stets ist jedoch auch eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll. Mit dem Pflegestärkungsgesetz wird es zur Einführung eines neuen Begutachtungsverfahrens sowie des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs kommen. Wegfallen wird dabei die bisherige Unterscheidung, bei der von Demenzkranken und von Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen die Rede ist. Auch in diesem Fall ist der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung sinnvoll. Nunmehr wird der individuelle Bedarf an Unterstützung von jedem Einzelnen in den Mittelpunkt gestellt. Auf diese Weise erhalten die Ihnen gewährten Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung eine ganz neue Basis, wobei dies durch eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll unterstützt werden kann.

Allgemeine Informationen

Aufgrund der Grundlage dieser beiden Gesetze wird allerdings auf die Versicherten auch eine Erhöhung der Beiträge für die Pflegeversicherung zukommen. Insgesamt wird die Anhebung der Beiträge für die Pflegeversicherung bei 0,5 Beitragssatzpunkten liegen. Vorgenommen wird die Anhebung auf der Grundlage vom Pflegestärkungsgesetz in zwei Schritten, so dass es zu Mehreinnahmen von fünf Milliarden Euro jährlich kommt. Sie bilden die Basis, damit es bei den Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung zu Verbesserungen kommt. In einen neu zu schaffen Pflegevorsorgefonds, der im Pflegestärkungsgesetz verankert ist, werden 1,2 Milliarden Euro fließen. Dies führt zu einer Erhöhung der Leistungen, die im Rahmen der Pflegeversicherung gewährt werden, um 20 Prozent. Eine Beratung über das erste Pflegestärkungsgesetz ist im ersten Durchgang am 11. Juli erfolgt. Am 1.1.2015 wird nun das erste Pflegestärkungsgesetz mit einigen Neuerungen in Kraft treten. Im Mittelpunkt stehen dabei die nachfolgend aufgeführten Verbesserungen, die aufgrund des Gesetzes eingeführt werden. Verbunden werden können diese Maßnahmen mit weiteren Leistungen, da der Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist.

Welche Verbesserungen für die Pflege zu Hause werden möglich sein?

Bei der Pflegeversicherung erfolgt eine Anhebung der Leistungsbeiträge um vier Prozent. Berücksichtigt werden soll dabei die Preisentwicklung in einem gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von drei Jahren. Änderungen betreffen auch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, welches zum Ende des Jahres 2012 beziehungsweise zum Jahresanfang 2013 in Kraft trat. Es erfolgt hinsichtlich der Leistungen eine Anpassung in Höhe von 2,67 Prozent. Eingeplant ist außerdem in den Bereichen der Pflegeeinrichtungen und bei der Pflege zu Hause die Umsetzung von weiteren Leistungsverbesserungen. Gesteigert werden kann die Qualität der Pflege, da eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist. Somit können Lücken gegenüber den Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung geschlossen werden. Wichtig ist es dabei, sich beizeiten abzusichern, wobei eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist.

Bei Pflegebedürftigen herrscht in der Regel der Wunsch vor, dass die Pflege zu Hause erfolgt. Schließlich handelt es sich dabei um eine vertraute Umgebung. Diese Form der Pflege erhalten mittlerweile mehr als zwei Drittel der Menschen, die pflegebedürftig sind. Im Normalfall erfolgt die Pflege durch ambulante Pflegedienste oder durch die Angehörigen. Jetzt soll die häusliche Pflege besser unterstützt werden. Deshalb kommt es zu einer Erhöhung der Leistungen um rund 1,4 Milliarden Euro. Weitere Ansprüche können möglich sein, da eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist.

Für die Zukunft bedeutet dies zudem, dass eine bessere Kombination der Leistungen für die Pflege bei Verhinderung oder für die Kurzzeit möglich ist. Getragen werden kann dies auch privat, da eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist. Ein möglicher Anspruch der Kurzzeitpflege mit Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung kann in einem hohen Pflegeaufwand aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes liegen. Bereits heute kann der Anspruch auf Verhinderungspflege wahr genommen werden. Nunmehr kann eine Kurzzeitpflege für acht Wochen durchgeführt werden, wobei weitere Vorteile warten, da der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist. Von der Pflegekasse werden dafür maximal 3.224 Euro bewilligt, was eine Steigerung 124 Euro bedeutet und künftig in ähnlicher Form für die Verhinderungspflege gelten wird. Weitere Entlastungen können möglich sein, da eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist. Benötigt ein pflegender Angehöriger eine Auszeit oder ist selbst einmal krank, kann diese Verhinderungspflege von maximal sechs Wochen in Anspruch genommen. Der jährlich zur Verfügung stehende Satz steigt von 1.550 Euro auf 2.418 Euro. Dies erweitert den Spielraum für pflegende Angehörige, für die auch eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist. So finden sie die Hilfe, die Ihnen wirklich etwas nutzt. Zudem ist selbst für Angehörige eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll.

Als weiterer Anhaltspunkt wird bei der Tages- und Nachtpflege, also der teilstationären Pflege, ein Ausbau der Leistungen erfolgen. Deutlich wird dies an den ambulanten Pflegeleistungen, bei denen es sich um ambulante Sachleistungen und/oder Pflegegeld handeln kann, sowie der Tages-/Nachtpflege. Es wird nunmehr gegenüber der früheren Anrechnung aufeinander möglich sein, die Tages- und Nachtpflege ganz zu beanspruchen, selbst wenn Pflegegeld und/oder ambulante Sachleistungen gewährt werden. Somit steigt das zur Verfügung stehende Geld für die Betreuung an. Unterstützung finden Menschen auch darin, da der Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist. Maximal kann dies heute in der Stufe III bei der Verbindung von ambulanten Pflegesachleistungen und der Tagespflege einen Betrag von 3.225 Euro monatlich bedeuten. Selbst für die Demenzkranke werden diese Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung gewährt werden. Doch ist auch eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll, die von jedem abgeschlossen werden kann.

Rückfragen / Angebotserstellung zur Pflegezusatzversicherung

Wenn Sie dazu weitere Fragen oder ein Angebot wünschen zur Pflegezusatzversicherung, senden Sie mir bitte eine E-Mail zu ([email protected]) oder nutzen mein Kontaktformular.

Weitere Artikel aus unserem Blog

Anbei ein paarLinks zu weiteren Artikeln über das Thema „Pflegeversicherung„:

Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

2 Kommentare zu “Die Neuerungen des ersten Pflegestärkungsgesetzes zum 1.1.2015

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.