Pflegezusatzversicherung sinnvoll – Verbesserungen durch das Pflegestärkungsgesetz

Teil 2 zum PflegestärkungsgesetzPflegezusatzversicherung sinnvoll

Stärkung der niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote

Ausgebaut werden ferner die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsangebote. Von diesen Leistungen profitieren künftig alle Pflegebedürftigen. So erhalten Demenzkranke ab dem 1.1.2015 eine Zahlung von maximal 104 oder 208 Euro monatlich. Liegt eine körperliche Beeinträchtigung vor, so wird seitens der Pflegekasse künftig auch eine Erstattung von 104 Euro erfolgen. Damit wird eine gute Grundlage gelegt, um eine die unterschiedlichsten anerkannten Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung finanzieren zu können. Dazu gehören unter anderem Serviceangebote, Leistungen der Verhinderungspflege sowie Tages- und Nachtpflege. Weitere Steigerungen der Leistungen sind möglich, da der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist.

Erhöhung der Zuschüsse für Pflegehilfsmittel und Umbaumaßnahmen

Mitunter sind es Umbaumaßnahmen, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, weiter zu Hause zu leben. Die Zuschüsse für diese Maßnahmen wie dem Einbau von Rollstuhlrampen werden ab dem 1.1.2005 auf maximal 4.000 Euro für eine Maßnahme erhöht. Bei mehreren Pflegebedürftigen kann dies sogar zur Zahlung von einem Betrag von bis zu 16.000 Euro bedeuten. Ferner werden künftig Pflegehilfsmittel in Höhe von 40 Euro monatlich gewährt. Erleichterungen finden sich außerdem darin, da eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist.

Pflegende Angehörige und die Unterstützung

Wer als Angehöriger Patienten pflegt, soll künftig eine bessere Entlastung erfahren, da Pflegesituationen grundsätzlich anders ausfallen. Daher erfolgt eine Ausweitung der Unterstützungsangebote, die mit einer Pflegetagegeldversicherung sinnvoll kombiniert werden kann. Angehörige werden durch die mögliche Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen wie die Kurzzeit- sowie die Tages- und Nachtpflege Erleichterungen spüren. Gefördert werden kann dies, da ein Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist. Eine Erleichtung wird auch dadurch möglich, da die Beziehung von Beruf, Familie und Pflege eine Verbesserung erfahren soll. Sogar separat in einem Gesetz geregelte Lohnersatzzahlungen für einen Zeitraum von bis zu 10 Tagen sind ab 1.1.2015 möglich.

Pflegeeinrichtungen können mehr Kräfte einstellen

Diese Regelung vom Pflegeverstärkungsgesetz gilt für Pflegeeinrichtungen mit teil- und vollstationärem Charakter. Insgesamt wird für diesen Bereich eine Leistung von 1 Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Somit wird die Erhöhung der Zahl der Betreuungskräfte von 25.000 auf 45.000 ermöglicht. Es kommt zu einer erheblichen Verbesserung des Pflegealltags in allen Pflegeeinrichtungen, die auf der Basis der Neueinstellungen von weiteren Betreuungsangeboten Vorteile haben. Gleichzeitig ist es auch von Vorteil, dass im Rahmen der Pflegeversicherung die Leistungsbeiträge erhöht werden.

Die Unterstützung von neuen Wohnformen

Befinden sich mindestens drei Pflegebedürftige in einer ambulant betreuten Wohngruppe, so können sie eine Pflegekraft beschäftigen. Der aus der Pflegeversicherung zu zahlende Wohngruppenzuschlag wird auf der Basis vom Pflegestärkungsgesetz künftig 205 Euro betragen. Zudem ist es bald einfacher möglich, eine Anschubfinanzierung zu erhalten, wenn eine ambulant betreute Pflege-Wohngruppe gegründet wird. Maximal werden dabei für jede Gruppe aus den Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung bis zu 10.000 Euro zur Verfügung gestellt, wobei das Vorliegen der Pflegestufe 0 keinen Hinderungsgrund für die Gewährung dieser Leistung darstellt. Außerdem können Wohngruppen bis zu 16.000 Euro als Zuschuss für Umbaumaßnahmen gewährt werden, was wiederum auch neuen Wohnformen gewährt wird. Kombiniert werden kann dies mit Leistungen, da ein Abschluss einer Pflegeversicherung sinnvoll ist.

Wie sehen die Verbesserungen für Demenzkranke aus?

Für Menschen mit einer Demenzerkrankung kommt es durch das Pflegestärkungsgesetz zu einer deutlichen Erweiterung des Leistungsanspruches. Es gab eine Reihe von Patienten, die bisher keinen großen Anspruch auf Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung hatten. Jetzt erfolgt eine maßgebliche Erweiterung des Leistungsanspruches, so dass nunmehr neben der Kurzzeitpflege auch Leistungen der Tages- und Nachtpflege gewährt werden. Frühzeitig können Sie vorbeugen, da eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist. Außerdem ist bei den Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung ein Zuschlag für Menschen möglich, die in Wohngruppen mit ambulanter Betreuung leben. Nunmehr können auch sie alle Leistungen des ambulanten Bereichs in Anspruch nehmen, die Patienten mit einer Pflegestufe erhalten. Mit diesem Hintergrund kann der Pflegebedürftigkeitsbegriff im Rahmen vom Pflegestärkungsgesetz leichter eingeführt werden.

Körperlich beeinträchtige Pflegebedürftige und mögliche Verbesserungen

Auch Patienten nach einem Schlaganfall können körperlich beeinträchtigt sein. Sie erhalten nach Inkrafttreten vom Pflegestärkungsgesetz genauso wie andere körperlich beeinträchtigte Pflegebedürftige einen Anspruch, so dass sie zusätzliche Leistungen mit Bezug auf Entlastung und Betreuung erhalten. Entsprechende Leistungen werden nunmehr Pflegebedürftige, deren körperliche Einschränkung stärker ausgeprägt ist. Betroffene können nun auch erstmals nach Landesrecht anerkannte niedrigschwellige Hilfen vor Ort in Anspruch nehmen. Maximal wird Ihnen eine Erstattung im Rahmen von Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung von 1.248 Euro im Jahr gewährt.

Welche Möglichkeiten bietet der Pflegevorsorgefonds?

Durch den Pflegevorsorgefonds, der auf der Basis vom ersten Pflegestärkungsgesetz eingeführt wird, soll es in der Zukunft zu einer Abfederung von eventuellen Beitragssteigerungen kommen. Mit nachhaltig gesicherter Pflege und durch die Leistungen gesetzliche Pflegeversicherung kann die Pflege auch langfristig gestärkt werden. Der im Rahmen eines Sondervermögens zu bildende Pflegevorsorgefonds soll unter anderem zu einer Begrenzung der Beitragsbelastung in der Zukunft führen. Dies ist besonders in den Zeiten erforderlich, in denen geburtenstarke Jahrgänge pflegebedürftig werden können. Die Verwaltung dieses Fonds unterliegt der Bundesbank. Weiterführende Erleichterungen sind ab dem Jahr 2035 geplant.

Die Finanzierung der Leistungsverbesserungen

Im Jahr 2015 wird es eine erste Steigerung des Beitragssatzes von 0,3 Prozentpunkten geben. Die Beiträge werden dann 2,35 und 2,6 Prozent für Kinderlose betragen. Unter anderem fließen 1,2 Milliarden Euro jährlich in einen Pflegevorsorgefonds. Eine erneute Steigerung um 0,2 % erfolgt beim Inkrafttreten vom zweiten Pflegestärkungsgesetz.

Rückfragen / Angebotserstellung ob Pflegezusatzversicherung sinnvoll

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Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

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