Ist ein stationärer Krankenzusatztarif sinnvoll und wie wirkt er sich auf die Altersrückstellung generell aus?

Lesezeit: 3 Minuten

Im heutigen Beitrag möchte ich das Thema der Altersrückstellung in Bezug auf einen stationären Krankenzusatztarif erläutern.

Bis ins hohe Alter – Im Krankheitsfall optimiert versorgt

Möchte man dafür Sorge tragen, dass man auch im Alter oder im Krankheitsfall eine optimale Versorgung und Komfort erhält, so ist es sinnvoll einen stationären Tarif innerhalb der privaten Krankenzusatzversicherung zu haben. Der Tarif gewährleistet Vorteile, in der Regel kleinere Zimmer bestehend aus 1-2 Betten, die freie Wahl des Arztes, behandelnden Hospitals oder sogar des Behandlungsansatzes.

Ist eine stationäre Krankenzusatzversicherung sinnvoll
Im Krankenhaus ein eigenes Zimmer? Schließen Sie eine stationäre Krankenzusatzversicherung ab.

Viele Vorteile die im Akutfall, den Unterschied machen. Gerade dann, wenn sogar Heilmethoden vom Tarif abgedeckt sind, welche die gesetzliche Krankenversicherung nicht übernimmt.

Lesen Sie auch: warum eine Krankenzusatzversicherung immer wichtiger wird.

Doch bevor eine stationäre Zusatzversicherung abgeschlossen werden kann, bedarf es einer Prüfung in Form von Gesundheitsfragen. Bestehende Erkrankungen können sich hier negativ auswirken, da sie zu einer Erhöhung des Tarifes oder sogar eines Ausschlusses führen.

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Vorsicht: Ist der Tarif so konzipiert, dass er keine entsprechende Altersrückstellung bildet, dann ist davon auszugehen, dass der Beitrag gemäß dem Alter steigt. Erkrankt man, so kann es auch sein, dass die Police auch steigt aufgrund der anfallenden Mehrkosten.

Tarif mit Altersrückstellung – diese Vorteile bietet er

Um das Risiko zu minimieren und die Kosten besser im Auge zu haben, empfiehlt sich die Wahl eines Tarifes mit Altersrückstellung. Man hat mit solch einem Tarif nicht den Stress, das im Alter die Beiträge ins Unermessliche steigen, da sich die Tarife immer am Beitrag der Altersgruppe des Versicherten orientieren. Zwar zahlt zu Beginn der Versicherte einen etwas höheren Beitrag, doch der Überschuss wird im Alter als Altersrückstellung genutzt. So bleiben die Beiträger theoretisch die ganze Zeit einheitlich.

Ein Beispiel

Verdeutlichung der Altersrückstellung am Beispiel der Gothaer:

Dennoch sollte immer bedacht werden, dass Beiträge sind organisch anpassen können, besonders dann, wenn z.B. Beitrag und Altersrückstellung zusammen nicht mehr ausreichen. Der Wandel der Gesellschaft, längere Lebenserwartungen können auch zu höheren Beiträgen führen. Man sollte folglich für sich bedenken, dass je früher man die Versicherung für sich abschließt, desto niedriger ist der Beitrag zu Anfang und desto länger besteht die Möglichkeit die sogenannten Altersrückstellungen zu bilden.

Sollten auch Sie Fragen zur stationären Krankenzusatzversicherung oder dem Stand der Dinge zu Ihren Altersrückstellungen haben, so stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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Mehr zum Thema „stationäre Zusatzversicherung“

In meinem Blog bin ich bereits mehrfach auf das Thema der stationären Zusatzversicherung bzw. stationären Krankenzusatzversicherung eingegangen. Nachfolgend eine Auswahl an verwandten Themen:

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Über Marco Mahling

Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien.

Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

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